Gefährliche Feuchtigkeit hinter den Möbeln

Aus den Augen, aus dem Sinn: Wie es hinter oder neben dem Schrank im Schlafzimmer oder hinter der Kommode im Wohnraum aussieht, bleibt meist über Jahre unbeachtet. Erst bei einem gründlichen Renovieren werden die Möbel wieder zur Seite gerückt - und dann kommen oftmals unangenehme Überraschungen zum Vorschein. Denn hinter den Möbeln kann die Luft nicht ausreichend zirkulieren. Feuchtigkeit sammelt sich an, mit der Zeit kann sich gesundheitlich bedenklicher Schimmel bilden. Besonders betroffen davon sind die Außenwände. Umso wichtiger ist es, nicht nur generell im Zuhause für Frischluft zu sorgen, sondern auch hinter Möbeln und Schrankwänden einen Luftaustausch zu ermöglichen.

Feuchtigkeit hinter Schränken und Regalen abführen

Wie wichtig regelmäßiges Lüften für ein gesundes Raumklima ist, dürfte den meisten bekannt sein. Besonders empfohlen wird das sogenannte Querlüften: Mindestens zwei Fenster weit öffnen, die Zimmertüren geöffnet halten - so kann die Frischluft von außen die Wohnung oder das Haus buchstäblich durchpusten. Dies genügt jedoch nicht, um in jeden Winkel vorzudringen. In Ecken und Nischen sowie hinter Möbeln reicht der Luftaustausch über die Fenster häufig nicht aus. Mit der abgestandenen Luft staut sich hinter Kleiderschränken und Bücherregalen die Feuchtigkeit. Für Abhilfe können hier Minilüfter wie der ASL 200 sorgen. Er wird unsichtbar zwischen die Rückseite des Schrankes und die Wand eingeklemmt. Ein Abstand von sieben bis zehn Zentimetern reicht dafür bereits aus. Mit sechs Klemmschnüren bleibt der Lüfter sicher in seiner Position, für den Betrieb benötigt er lediglich eine Haushaltssteckdose. Die Energiekosten liegen dafür bei etwa zwei Euro pro Jahr. Unter www.mould-ex.de gibt es weitere Informationen dazu sowie eine direkte Bestellmöglichkeit. Hier sind auch weitere Lüftungsgeräte erhältlich, um eine Schimmelbildung etwa in Raumecken und Nischen zu verhindern.


Mit Lüftung Schimmel vorbeugen

Besonders wichtig ist die Lüftung hinter oder neben Möbeln an Außenwänden des Gebäudes. An diesen Stellen ist die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen hoch - sehr gute Voraussetzungen für Feuchtigkeitsschäden und Schimmel. Zu diesem Problem kann es selbst in umfassend wärmegedämmten Gebäuden kommen. Um die Luft dennoch auszutauschen, sollte der leise arbeitende Minilüfter etwa acht bis zehn Stunden am Tag laufen, am einfachsten lässt sich dies mit einer Zeitschaltuhr regeln. Für lange Möbelfronten können zwei Geräte in Reihe geschaltet werden. 

Wichtig:
Wenn es bereits Feuchtigkeitsprobleme gibt, sollte zuerst ein Handwerker die Schäden fachgerecht beheben. Danach kann der Lüfter dann zur Vorbeugung eingesetzt werden.


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Foto: djd/Mould-EX