Zusatzfunktionen wie Schalldämmung oder Wärmeschutz sind gefragt

Ein Bad oder Schlafzimmer ohne Tür? Das ist für die allermeisten unvorstellbar. Der Raumabschluss schafft das Maß an Privatsphäre, das man sich einfach für das Zuhause wünscht. Zugleich prägen Innentüren mit ihrer Farbe, dem Material und dem Design zu großen Teilen auch die Atmosphäre eines Raums - schon allein aufgrund ihrer großen Fläche. Doch moderne Türentechnik kann noch mehr: Heute sind immer stärker verschiedene Zusatzfunktionen gefragt, die den Wohnkomfort steigern oder beim Energiesparen helfen.

Ruhe bedeutet mehr Wohlbefinden


Wer kann sich im Homeoffice schon konzentrieren, wenn nebenan die Kinder toben? Wenn man Alltagsgeräusche gelegentlich aussperren will, bieten sich etwa Türen mit einem erhöhten Schallschutz an - als Innentür ebenso wie als Wohnungseingangstür, die Geräusche aus dem Treppenhaus deutlich reduzieren. "Spezielle Schallschutztüren werden in die vier Klassen SK1 bis SK4 eingestuft, wobei SK4 die höchste Schallschutzwirkung bedeutet. Die Türen sollten passend zu den jeweiligen Gegebenheiten ausgewählt werden, damit sie für mehr Ruhe und somit Wohlbefinden sorgen", erläutert Anja Nitsche vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. Sie empfiehlt dazu, stets eine Beratung im örtlichen Holzfachhandel zu nutzen. Dasselbe gilt für Innentüren mit erhöhtem Einbruchschutz, beispielsweise um den Übergang zu benachbarten Büro- oder Arbeitsräumen abzusichern. Eine Wärmeschutztür wiederum kann sicherstellen, den Vorratsraum kühl zu halten, damit hier die Lebensmittel hygienisch gelagert werden können - ohne im Rest der Wohnung auf behagliche Temperaturen verzichten zu müssen. Mehr Informationen zur Vielfalt an Funktionstüren für Wohnräume gibt es unter www.holzvomfach.de, hier lassen sich zudem örtliche Holzfachhändler finden.


Optik und Funktion in Einklang

Innentüren sollen natürlich nicht nur funktionell, sondern auch optisch gefallen. "Holz liegt dabei mit seiner natürlichen Optik besonders im Trend. Mit Lichtausschnitten und Drückergarnituren oder speziellen Oberflächengestaltungen lässt sich das Design der Türen passend auf den persönlichen Stil abstimmen", berichtet Anja Nitsche weiter. Das Naturmaterial ist besonders robust und langlebig, außerdem lässt es sich später bei Bedarf auch abschleifen und neu lackieren.


Weiß ist immer "in"

Wenn es um die Einrichtung der eigenen vier Wände geht, zählt alleine der persönliche Geschmack. Weiße Innentüren aus Holz beispielsweise lassen sich vielseitig mit fast jedem Stil kombinieren. Besonders reinweiße Töne sind aktuell gefragt. "Daneben ist aber auch eine Rückbesinnung auf Natur und Ursprünglichkeit zu beobachten", berichtet Anja Nitsche vom Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. "Türen zum Beispiel aus Esche bringen Wärme in den Raum und liegen derzeit im Trend." Eine große Gestaltungsvielfalt bieten die sogenannten CPL-Oberflächen. Bei diesen Holzreproduktionen ist die Tür auch haptisch ein Erlebnis und von massivem Holz kaum zu unterscheiden.

Tipp:
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Foto: djd/Gesamtverband Deutscher Holzhandel/PRÜM