Wie viel Haus kann ich mir leisten

Ein Eigenheim ist für die meisten Menschen nicht nur ein lang gehegter Traum, sondern in der Regel auch die größte Anschaffung im Leben. Entsprechend gründlich sollten alle Faktoren rund um Baufinanzierung und Fördermittel bedacht werden. Welche Immobilie kann sich die Familie tatsächlich leisten? Diese Frage will gut überlegt sein, schließlich muss die monatliche Rate der Finanzierung über einen langen Zeitraum getragen werden. Dennoch gibt es die eine oder andere Möglichkeit, den eigenen finanziellen Spielraum zu vergrößern.

Hier sind drei Tipps.


Tipp 1: Das Sparschwein plündern


Eigenkapital ist ein entscheidender Faktor für die Baufinanzierung. Je mehr man einbringt, desto sicherer ist die Baufinanzierung. Das belohnen viele Banken mit niedrigeren Zinsen, und das Darlehen kann dadurch erheblich preiswerter werden.

Tipp 2: Konsequent Fördermittel nutzen


Viele angehende Eigenheimbesitzer können von staatlicher Unterstützung profitieren, zum Beispiel vom gerade umgesetzten Baukindergeld, der Wohnungsbauprämie oder der Arbeitnehmersparzulage. Seit dem Jahr 2008 wird mit dem sogenannten Wohn-Riester, einer Variante der Riester-Rente, der Bau einer eigenen Immobile gefördert. Außerdem unterstützt die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) private Immobilienkäufer beim Erwerb eines Eigenheims. 

Noch ein Tipp: 
KfW-Darlehen können als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden.

Tipp 3: Umfassende Beratung nutzen


Schon geringe Unterschiede beim Darlehenszins können auf die gesamte Laufzeit gerechnet eine Ersparnis von mehreren Tausend Euro bedeuten. Umso wichtiger ist es, sich umfassend zu informieren, mehrere Angebote miteinander zu vergleichen und sich beraten zu lassen. Ungebundene Vermittler wie Dr. Klein können Finanzierungslösungen von mehreren hundert Bankpartnern tagesaktuell vergleichen und kennen Spartipps sowie Fördermöglichkeiten. Außerdem wissen sie, ob aktuelle Sonderaktionen von einzelnen Banken infrage kommen.

Tipp 4: Augen auf beim Grundstückskauf


Zwischen 3,5 und 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer werden beim Kauf einer Immobilie fällig, die Höhe des Steuersatzes unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland, teils haben sich die Sätze seit 2006 nahezu verdoppelt. Insbesondere im Neubau lässt sich dabei so mancher Euro sparen: Wenn der Bauherr Grundstückskauf und Bauauftrag getrennt voneinander vornimmt, wird die Steuer nur für den Grundstückspreis fällig und der eigentliche Bau der Immobilie ist von der Besteuerung befreit.


Sparpotenziale nutzen


Damit beim Bau eines Hauses das Finanzamt bei der Grunderwerbsteuer nicht nachträglich noch kräftig zur Kasse bittet, ist einiges zu beachten: Grundstück und Haus müssen mit einem zeitlichen Abstand von mindestens sechs Monaten unabhängig voneinander erworben werden, der Verkäufer des Grundstücks und der Bauunternehmer dürfen nicht wirtschaftlich miteinander verflochten sein. Auch beim Hauskauf gibt es ein Sparpotenzial, erklären die Finanzierungsexperten von Dr. Klein: Inventar, das nicht fest mit dem Gebäude verbunden ist, kann beim Kauf eines fertigen Eigenheims von der Besteuerung ausgeschlossen werden. Dazu zählen unter Umständen die Küche, Markisen oder auch Schränke.

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