Eine moderne Wohnraumlüftung verbessert die Luftqualität zu Hause

Die Luft, die wir täglich in unserem Zuhause oder im Büro einatmen, ist schmutziger als gedacht: Nach Angaben der Europäischen Lungen Stiftung (European Lung Foundation - ELF) ist die Innenraumluft bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Dies kann auch negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben und beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen oder auch Allergien auslösen.

Innenluftverschmutzung


Viele Schadstoffe in der Raumluft sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Winzige Feinstaub-Partikel, gasförmige Stoffe, die sich oftmals aus Baustoffen oder Möbeln lösen und in der Raumluft anreichern, oder Viren sind in der Raumluft "gefangen" und können bei schlechter Belüftung nicht nach draußen entweichen. Manuelles Lüften verbessert die Luftqualität nur bedingt, denn auch von außen dringen Schadstoffe in die Wohn- und Arbeitsräume ein. Die Fachleute der ELF sprechen sogar von einer sogenannten Innenluftverschmutzung (Indoor Air Pollution). Bislang wurden über 900 verschiedene Schadstoffe in Wohnungen, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln definiert. Manche davon in zwei- bis fünffach höheren Konzentrationen als in der Außenluft. Mit intelligenter Haustechnik lässt sich jedoch endlich wieder in Innenräumen befreit durchatmen. Eine Wohnraumlüftung beispielsweise sorgt automatisch für einen effizienten Luftaustausch zum Entfernen der Schadstoffe - gerade bei der modernen, dichten Bauweise ist dies notwendig. Unter www.wohnungs-lueftung.de informiert die Initiative "Gute Luft" über die Funktionsweise von Lüftungsanlagen.

Automatisch frische Luft


Der neueste Trend sind integrierte Sensoren, die Schadstoffe in der Raumluft erkennen und exakt den benötigten Luftaustausch steuern. Zusätzlich bleibt die Luftfeuchtigkeit auf Idealwert - auch bei Abwesenheit der Bewohner oder geschlossenem Fenster. Die frische Luft wird durch einen Filter im Lüftungsgerät geführt und dadurch gereinigt. Es gibt bereits spezielle Feinstaub- und Pollenfilter für Lüftungsanlagen, die kleinste Partikel abfangen können. Zur Reinigung können die Bewohner die Filtereinheit ganz einfach herausnehmen und mit einem Staubsauger absaugen. So herrscht jederzeit ein gesundes Wohlfühlklima im eigenen Zuhause.

Siehe auch: Das Lüftungskonzept für Neubau und Sanierung auf Hausbauberater.de



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Extreme Wetterlagen stressen Pflanzen


Das erste Halbjahr 2020 war nach Meinung vieler Wetterexperten wieder viel zu trocken. Doch nicht nur ausbleibender Regen bedeutet Stress für Pflanzen, auch Starkregen und Starkwind können sie belasten. Extreme Wetterlagen führen zu einer starken Beanspruchung von Wurzeln und Pflanzenfasern, Sturm und Starkregen können Blattverluste verursachen. Die Witterung lässt sich nicht unmittelbar beeinflussen, die Resistenz der Pflanzen gegen Wetterstress aber schon.

Kräftige Pflanzen können Wetterschäden kompensieren


Generell sind gesunde, kräftige Pflanzen besser dafür gerüstet, Stress zu verkraften, als schwache. So fällt es ihnen beispielsweise leichter, mit verstärktem Blattaustrieb und Feinwurzelwachstum Schäden zu kompensieren und Extremwetterlagen zu überstehen. Dass der Boden ausreichend gewässert wird, um keine Trockenschäden zu riskieren, sollte selbstverständlich sein. Ökologisch sinnvoll und gesund für die Pflanzen ist es, dafür Regenwasser zu sammeln. Unkompliziert ist an den meisten Häusern die Aufstellung eines oberirdischen Regenwasserbehälters, der an die Dachrinne angeschlossen wird.
Für größere Gartenanlagen kann sich auch der unterirdische Einbau einer Regenwasserzisterne mit höherer Kapazität lohnen. Zusätzlich bewährt sich der Einsatz eines Stärkungsmittels wie Waldleben. In dem Flüssigpräparat enthaltene Aminosäuren, Proteine und Proteide führen zu einer Erneuerung der Pflanze von Grund auf. So kann sie neue Kraft zum Wachsen, Gedeihen und Blühen sammeln und wird auch resistenter gegen Schwächefolger wie Schadinsekten und Pilze. Eine Anwendung ist sowohl vorbeugend als auch bei bereits aufgetretenen Schäden sinnvoll. Mehr Infos und praktische Anwendungstipps gibt es unter www.waldleben.eu.

Stärkungsmittel für Pflanzen und Bodenleben


Die Aufnahme erfolgt nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über Rinde und Blätter. Zusätzlich verbessern sich das mikrobielle Bodenleben und die Bildung der Mykorrhiza. Diese sind symbiotisch mit den Pflanzenwurzeln lebende Pilze, die eine wichtige Rolle in der Nährstoffversorgung spielen. Bei großen Bäumen besprüht man den Stamm unverdünnt. Sträucher, Stauden, kleine Bäume oder Rosen lassen sich komplett mit einer Verdünnung einsprühen. Zur Bodenverbesserung oder bei Ein- und Umpflanzungen genügt die Zugabe ins Gießwasser.
Weil Starkregenereignisse den Boden stärker als gewöhnlich auswaschen, lohnt es sich, zusätzlich Kompost oder organische, langsam abbaubare Dünger zusammen mit einem Stärkungsmittel in die Erde einzuarbeiten.



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