Einen Baum im Garten pflanzen

Gartenbesitzer sind nicht immer Gartenspezialisten. Viele Familien kaufen oder bauen sich ein Haus mit Garten, ohne Erfahrung im Gartenbau sowie der Pflege und Bewirtschaftung zu besitzen.
Doch Gartenarbeit ist kein Hexenwerk, und deswegen ist es nicht schwer, mit der Zeit alle nötigen Handgriffe zu erlernen. Ein gutes Beispiel dafür ist das obligatorische Pflanzen eines Baums im eigenen Garten.


Den richtigen Platz für einen Baum finden


In jeden größeren Garten gehören Bäume. Ein Baum kann Obst und Schatten liefern. Zudem ist er als Kletterobjekt für Kinder sehr gut geeignet. Auf einem großen Baum kann auch ein Baumhaus platziert werden.

Bei der Auswahl des richtigen Platzes für einen Baum sollte man vor allem über dessen spätere Größe nachdenken. Ein Kirschbaum ist im Vergleich mit einer Buche oder einem Ahorn z. B. relativ klein. Ein Ginkgo kann auch in einem recht kleinen Garten gepflanzt werden, denn er nimmt relativ wenig Raum ein. Ist der richtige Platz gefunden, kann der Baum gepflanzt werden.

Aber auch Art bzw. Gattung des Baums ist ein wichtiger Aspekt. Nicht jeder Baum verträgt jeden Standplatz im Garten. Für die einen ist ein schattiger Platz passende, andere Baumarten bevorzugen viel Sonne und Licht. Lassen Sie sich diesbezüglich schon beim Kauf beraten.
Was beim Pflanzen eines Baums wichtig ist

Anfänger besorgen sich am besten einen Baumsetzling mit einem Wurzelballen. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so breit und doppelt so tief sein wie der Wurzelballen. Wenn der Boden fest ist, kann auch ein größeres Pflanzloch sinnvoll sein. Beim Einsetzen sollte darauf geachtet werden, dass der Baum nicht zu tief oder zu hoch sitzt. Am besten wird eine spezielle Substratmischung verwendet, um das Loch aufzufüllen. Aber auch der Aushub kann verwendet werden, eventuell mit etwas Sand vermischt.

Nach dem Einbringen der Erde wird diese mit viel Wasser eingeschlämmt. Ein Stock stabilisiert den jungen Baum. So kann fast nichts mehr schief gehen.