Im Sommer ist die beste Zeit für einen Austausch der alten Heizungsanlage

Wer denkt bei Sonnenschein und Freibad-Temperaturen schon an den nächsten Winter? Dabei zahlt es sich aus, vorausschauend die nächste Heizperiode im Blick zu haben - vor allem wenn man Hausbesitzer ist und die Heizungsanlage bereits so einige Jahre auf dem Buckel hat. Bei einem Alter von etwa 15 bis 18 Jahren, so lautet eine Faustregel, lohnt sich der Umstieg auf moderne Technik. Und dafür ist eben während der warmen Jahreszeit, wenn keine Wärmeenergie für das Zuhause benötigt wird, die beste Gelegenheit.


Einsparungen von 20 bis 30 Prozent


Je nach Alter des vorhandenen Heizkessels sind die erzielbaren Einsparungen durch eine Modernisierung enorm: "Gut 20 bis 30 Prozent lassen sich beim Brennstoff allein durch den Wechsel des Heizgeräts einsparen. Weitere Einsparmöglichkeiten eröffnet die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs für die Heizanlage", berichtet Philipp Pausder, Geschäftsführer beim Heizungsbauer Thermondo. Bei diesem Abgleich wird der Warmwasserkreislauf für jeden Raum optimiert, was sich ebenfalls positiv auf den Energieverbrauch auswirkt - und somit auf die persönliche CO2-Bilanz. Wie wichtig der hydraulische Abgleich ist, zeigt eine aktuelle Untersuchung von co2online: Demnach sind in 80 Prozent der deutschen Wohngebäude die Heizungen nicht optimal eingestellt und vergeuden somit wertvolle Energie.


Heizungstausch dauert nur wenige Tage


Angesichts der verschiedenen technischen Möglichkeiten führt an einer gründlichen Beratung kein Weg vorbei. Erste Orientierung gibt etwa unter www.thermondo.de ein Online-Fragebogen. Auf Basis dieser Informationen erhalten Hausbesitzer ein individuelles Angebot für eine neue Heizung. In einer telefonischen Beratung mit einem Heizungsexperten werden alle weiteren Fragen geklärt und das Angebot präzisiert, bevor Heizungstechniker vor Ort den Heizungswechsel vornehmen. Das geht schnell und unkompliziert vonstatten: Meist dauert die Modernisierung der Heiztechnik zwei bis drei Tage. Hinzu kommt eventuell noch der Zeitaufwand für zusätzliche Komponenten wie Solarelemente. In jedem Fall ist im Sommer - außerhalb der Heizsaison - genug Zeit vorhanden, um die alte Heizung durch moderne Technik zu ersetzen. Und damit bereits im nächsten Winter bares Geld zu sparen.


Förderprogramme nutzen


Wer eine neue Heizung installieren lässt, den Energieverbrauch senkt und somit Ressourcen schont, kann verschiedene Fördermittel in Anspruch nehmen. Bis zu 15 Prozent erhalten Hauseigentümer beispielsweise mit dem Förderprogramm KfW 430 zurück vom Staat - das können mehrere Tausend Euro sein. Wer eine Solaranlage nachrüsten lässt, erhält von der KfW und dem Bafa zusätzliche Zuschüsse. Daneben gibt es auch Kreditangebote mit attraktiven Zinskonditionen. Das Angebot ist sehr umfangreich - und somit auch sehr unübersichtlich. Vor der Planung und Antragstellung sollte man sich daher gut beraten lassen, um kein Fördergeld zu verschenken. Unter www.heizungssysteme.org und www.thermondo.de gibt es mehr Informationen und eine Kontaktmöglichkeit.


Foto: djd/Thermondo