Carport oder Garage, das ist hier die Frage

So ziemlich jeder Autofahrer kennt das: Nasse Scheiben, zugefrorene Scheiben, Pollen, Blätter und Vogelkot auf dem Autodach. Das Wetter und andere äußere Einflüsse können einem PKW ganz schön zusetzen. Ein Glückspilz, wer einen überdachten Stellplatz für den Wagen sein eigen nennen kann. Wer in der Großstadt lebt, muss meist genau darauf verzichten, wer aber die Möglichkeit für einen Garage oder einen Carport direkt neben dem Eigenheim hat, muss nur eines tun – nämlich sich für eine der beiden Optionen entscheiden.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile, weshalb sich Grundstücksbesitzer vor dem Start der Bauarbeiten genau überlegen sollten, wofür sie sich entscheiden. Hellweg zum Beispiel hat unterschiedlichste Modelle für überdachte Stellplätze im Sortiment, angefangen von Fertiggaragen bis hin zu Metallcarports in modernem Design. Außerdem führt der Baumarkt auch Zubehör und Bauteile für das Garagen-Update oder die Carporterweiterung in seinem Onlineshop.


Die Garage – klassisch und sicher


Die klassische gemauerte Garage gibt es nach wie vor, jedoch entscheiden sich heute immer mehr Hausbesitzer für eine Garage aus Fertigbauteilen. Diese ist innerhalb kürzester Zeit angeliefert und aufgebaut. Zudem erfordert sie wenig Anspruch bei der Gestaltung. Der große Vorteil einer Garage ist, dass sie ein geschlossener Raum ist, in dem das Auto nicht nur vor Wind und Wetter geschützt wird, sondern auch vor Diebstahl und Vandalismus.
Garagentore lassen sich abschließen, ein Carport nicht. Das wissen auch die Versicherungen. Einige Autoversicherungen bieten Garagenbesitzern sogar einen Bonus an. Außerdem können in der Garage neben dem motorisierten fahrbaren Untersatz auch Fahrräder und Rasenmäher sicher geparkt werden. Diesen Platz sollte man bei der Berechnung der Maße für eine geplante Garage auf jeden Fall mit einplanen. Der große Nachteil der klassischen Garage: sie ist vergleichsweise kostenintensiv und ästhetisch nicht ganz unproblematisch. Architektonisch ansprechende Modelle sind selten, und wenn, dann haben sie ein teures Preisschild.

Informationen über die unterschiedlichen Bauweisen für Garagen finden Sie auch auf dieser Website: https://www.hausbauberater.de/bauwissen/garagen-bauweisen-beim-garagenbau


Der Carport – ein Unterstand für den fahrbaren Untersatz


Der Preispunkt eines Carports liegt hingegen deutlich unter dem einer Garage mit abschließbarem Tor. Bausätze aus Holz zum selber aufbauen gibt es bereits unter 1000 Euro. In erster Linie bietet ein Carport einen einigermaßen effektiven Wetterschutz für das Auto. Bei Regen steht es trocken, bei Wind und Stürmischen Böen kann er das Fahrzeug vor herunterfallenden Ästen bewahren und im Winter muss man es nicht vom Schnee befreien. Außerdem ist es im Sommer ein schattiger Unterstand, der das Aufheizen unter der Sonne verhindert. Aber: bei niedrigen Minustemperaturen müssen Carportbesitzer auch ihre Front- und Heckscheiben freikratzen. 
Platz für die Fahrräder gibt es auch unter dem Holzkonstrukt und steht das Auto einmal nicht darunter, kann der Carport umfunktioniert werden zum Wäsche trocknen. 
Der große Nachteil eines Carports aber ist und bleibt seine Offenheit, die keinen effektiven Schutz vor Diebstahl und Vandalismus bietet.  

Egal ob man sich für eine Garage oder einen Carport entscheidet, zuvor sollte sich jeder Bauherr beim zuständigen Bauamt informieren, was erlaubt und möglich ist. Denn bei den Bestimmungen für die am Haus gebauten Stellplätze unterscheiden sich die Bundesländer. Manche fordern eine Baugenehmigung, andere nicht. Deshalb empfiehlt es sich, schon in der Planungsphase an entsprechender Stelle nachzufragen und sich möglicherweise nachfolgenden Ärger mit der Baubehörde zu ersparen.