Hanf am Haus: Die perfekte Vereinigung von Ökologie und High-Tech


Seit mehr als 10.000 Jahren nutzt der Mensch die Kulturpflanze Hanf, doch erst heute wird ihr enormes Potenzial als Dämmstoff deutlich. 
"Hanf am Haus ist die perfekte Vereinigung von Ökologie und High-Tech. Es gibt so gut wie nichts, was man mit Hanf nicht besser machen könnte als mit jedem anderen Dämmstoff", ist Dipl.-Ing. Volker Tank überzeugt. Der Caparol-Projektmanager stützt seine Einschätzung auf Labormessungen, vergleichende Versuchsreihen sowie und vor allem auf praktische Erprobungen der Hanfdämmung an gemauerten Neu- und Altbaufassaden.


Hanf - ein zukunftsfähiger Dämmstoff


In der Tat erfüllt Hanf alle wesentlichen Anforderungen mit Bravour, die aus heutiger Sicht an einen zukunftsfähigen Dämmstoff zu stellen sind:
  • Hanf darf seit 1995 mit behördlicher Genehmigung als Nutzpflanze angebaut, geerntet und zu Nahrungsmitteln sowie zu Gebrauchsprodukten aller Art verarbeitet werden. Der Rohstoff der neuen Hanf-Gefachdämmstoffe und Hanffaser-Dämmplatten stammt aus Österreich, wo die Nutzpflanze nah am Produktionsstandort angebaut wird.

  • Hanf verhält sich im Anbau äußerst genügsam, wächst auf dem Feld viermal schneller nach als Nadelholz im Wald und kommt dabei völlig ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel aus.

  • Ihre geringe Wärmeleitfähigkeit macht Dämmplatten aus Hanffasern zu einer idealen Außenwandbekleidung an Gebäuden, deren Heizenergiebedarf durch die Dämmmaßnahme messbar gesenkt wird.

  • Dass es hinter mancher Außenwand hoch hergeht, muss nicht jeder Nachbar mitbekommen. Hanffaserdämmplatten dämpfen den hörbaren Schall und gestatten es, Neubauten so zu planen, dass ein hohes Schallschutzniveau erreicht werden kann.

  • An der Fassade fachgerecht montiert, hindern Dämmmaterialien aus Hanf - wie das Capatect System Natur+ - aufgrund ihrer hohen Speicherung von Wärme die Hitze am raschen Vordringen ins Haus. Überwärmte Räume sind deshalb auch im Hochsommer kein Thema. Hinzu kommt, dass die gespeicherte Wärme nachts wieder abgegeben wird. Das hält die Fassade trocken, sodass das Risiko eines Pilz- und Algenbefalls deutlich reduziert wird.

  • Fassadenseitig fachgerecht montiert, senkt die Hanfdämmung den Energiebedarf des Hauses nachweislich und trägt somit nachhaltig zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre bei. Dabei speichert Hanf mehr Kohlendioxid, als während des gesamten Produktionsprozesses freigesetzt wird.

Über die ökologische Fassadendämmung mit Hanf gibt es unter www.hanf-daemmt-gruener.de weitere Informationen.


Interessante Beiträge über die vielen anderen Dämmstoffe beim Hausbau und der Sanierung finden Sie auf www.massivhaus-neubau.de


Gestaltungsvielfalt


Das Capatect Hanf-Fassadendämmsystem überzeugt durch die einzigartigen Qualitäten des natürlichen Rohstoffes Hanf in Kombination mit hochwertigen mineralischen Beschichtungen, die vielfältige Gestaltungsspielräume eröffnen. Ob helle, pastellfarbene oder kräftige, dunkle Farbnuancen - individuelle Farbwünsche können auch mit speziellen Effektfarben umgesetzt werden. Zudem lassen sich unterschiedlichste Putzstrukturen oder inspirierende Oberflächen realisieren. Weitere Informationen gibt es unter www.caparol.de.



Foto: djd/CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH