Zirkulationspumpen - Raus mit dem alten Stromfresser

Warmes Wasser im Bad oder in der Küche benötigen wir nur wenige Stunden am Tag. Doch alte, ungeregelte Zirkulationspumpen stellen Warmwasser an allen Zapfstellen im Haus rund um die Uhr zu jeder Tages- und Nachtzeit bereit - ein überflüssiger Luxus, der sich auf die Stromrechnung spürbar niederschlägt. Alte Pumpen benötigen zudem deutlich mehr Strom als moderne hocheffiziente Modelle, deren Motortechnik wesentlich fortschrittlicher und sparsamer ist. Zusätzlich erhöht die ungeregelte Pumpentechnik auch noch die Heizkosten - denn wenn ständig warmes Wasser in den Leitungen zirkuliert, kommt es zu hohen Wärmeverlusten, und die Heizung muss den Warmwasserspeicher unnötig oft nachheizen.


Austausch lohnt sich vor allem bei regelbaren Modellen


Dabei gibt es längst Pumpentechniken, die sich an den tatsächlichen Bedarf im Haus anpassen lassen und nur dann laufen, wenn sie gebraucht werden. Die Leistungsaufnahme einer modernen Hocheffizienzpumpe beträgt im Betrieb nur etwa ein Fünftel bis ein Zehntel des Verbrauchs alter Pumpen. Der Austausch würde sich daher selbst dann lohnen, wenn man sich für ein neues ungeregeltes Modell entscheidet. Wesentlich effizienter sind aber regelbare Modelle etwa aus der "BlueOne"-Serie der Deutschen Vortex.

Empfehlenswert ist es, beim Kauf einer Warmwasser-Zirkulationspumpe darauf zu achten, dass das gewählte Modell auch andere Optionen bietet und dass sich die elektronische Steuerung separat austauschen lässt. So hält man sich die Möglichkeit offen, eine andere Regeltechnik nachzurüsten, ohne gleich die Pumpe mit austauschen zu müssen. Für die Regelung stehen mehrere Techniken zur Verfügung: eine Thermostat-Regelung, eine Zeitschaltuhr oder ein sogenanntes Selbstlernmodul. 


Pumpe stellt sich auf Nutzergewohnheiten ein


Bei der Thermostat-Regelung lässt sich die Wassertemperatur voreinstellen - nur wenn das Wasser in der Leitung kälter wird als eingestellt, setzt sich die Pumpe in Bewegung. Bei der Zeitschaltuhr wiederum lässt sich einstellen, zu welchen Zeiten die Pumpe laufen soll und zu welchen nicht. Am komfortabelsten aber ist die "Auto-Learn"-Funktion. Dabei merkt sich die elektronische Steuerung, zu welchen Zeiten im Haus warmes Wasser abgerufen wird, und stellt ihre Laufzeiten selbsttätig auf die Nutzergewohnheiten ein. Ändern sich diese beispielsweise im Urlaub oder bei Umstellungen der Arbeits- oder Schulzeiten, dann stellt sich die Pumpe binnen weniger Tage ebenfalls um.



Komfort und Umweltschutz, der nicht ins Geld geht


Zirkulationspumpen sorgen dafür, dass man beim Öffnen des Warmwasserhahns fast sofort heißes Wasser erhält. Das ist zum einen sehr komfortabel. Zum anderen sinkt der Verbrauch von Trinkwasser, da nicht erst mehrere Liter ungenutzt im Ausguss verschwinden, bevor es warm wird. Dank moderner Motortechnik und cleveren Steuerungen steht diesem Umweltaspekt kein hoher Energieverbrauch gegenüber. Unter günstigen Betriebsbedingungen gibt sich beispielsweise die "BlueOne"-Technologie mit Auto-Learn-Funktion der Deutschen Vortex mit einer Leistungsaufnahme von durchschnittlich unter einem Watt zufrieden. Das ist weniger, als manche Geräte der Unterhaltungselektronik im Standby-Betrieb verbrauchen. Mehr Informationen dazu findet man unter www.deutsche-vortex.de.

Tipp:
Unabhängige Informationen über Heizungssysteme finden Sie auf www.heizungssysteme.org


Foto: djd/Deutsche Vortex