5 Einrichtungstipps für ein gemütliches Zuhause

Der Traum vom eigenen Haus, den kennt wohl jeder. Umso schöner, wenn er sich erfüllt. Endlich kann die Familie in die eigenen vier Wände einziehen. Nun heißt es, sich konkrete Gedanken zur Inneneinrichtung zu machen: Welchen Stil favorisieren die Bewohner des neuen Heims? Welche Farben? Damit der Traum auch in Sachen Einrichtung nicht zum Alptraum wird, gibt es hier die fünf Tipps für eine gelungene Inneneinrichtung.



Einrichtungs-Tipp 1: Persönlichen Stil klar definieren


Zunächst sollte überlegt werden, wie der persönliche Stil aussieht. Denn die Inneneinrichtung spiegelt immer auch ein Stück der Persönlichkeit der Bewohner wieder.

Verfechter des Landhausstils werden nicht gewillt sein, auf Holzmöbel, Leinenstoffe und gemütliche Interiors zu verzichten.

Freunde der modernen Inneneinrichtung und einer modernen Küche werden Ihren Fokus eher auf angesagte Ledermöbel, Glas- und Metalloberflächen legen.

Je nach individuellem Geschmack kann jeder Stil einladend wirken. Wichtig ist nur, dass das Gesamtbild einheitlich wirkt. In einem wilden Stilmix wird sich niemand wohlfühlen - weder Gast noch Bewohner. Die Möbelstücke sollten optisch zueinander passen, sowohl in Farbe als auch in Stil. Das bedeutet jedoch nicht, dass das antike Familienerbstück in einem eher modern eingerichteten Haus deshalb keinen Platz mehr hat. Nein. Es darf gern kombiniert werden. Aber bitte in Maßen! Außerdem sind antike Klassiker wie ein hübsches Vertiko oder ein gedrechselter Tisch in jedem Zuhause der Hingucker schlechthin.


Einrichtungs-Tipp 2: Intelligente Möbelauswahl


Die Kunst bei der Möbelauswahl ist es, die Möbel an den jeweiligen Raum anzupassen. Große Räume können gern mit ausladenden Möbelstücken versehen werden. Die gemütliche XXL-Couch, auf der sich die gesamte Familie ausruhen kann, passt optimal zum modernen Stil, in dem die Grenzen zwischen Wohn- und Kochbereich aufgehoben werden.

Andersherum sollten kleinere Räume nicht mit riesigen Möbeln überfrachtet werden. Hier eignen sich eher zierliche Möbelstücke, um dem Raum Gemütlichkeit zu verleihen. Es sollte auch darauf geachtet werden, nicht allzu viele Möbelstücke in einem Raum zu platzieren.

Denn: Schnell wirkt ein Zimmer überladen und dadurch ungemütlich. Und wer hat schon Lust, sich im Alltag ständig mühevoll den Weg durch seine vier Wände zu bahnen?

Tipp: Nur so viele Möbel aufstellen, dass eine mühelose Passierbarkeit im Wohnbereich gewährleistet bleibt.

Wichtige Regel: Alles was nicht als Deko angesehen werden kann, bitte dem Blick des Betrachters entziehen. Das bedeutet, dass Geschirr, unschöne Schrankinhalte oder Akten im Arbeitszimmer hinter einer undurchsichtigen Tür aufbewahrt werden sollten. Denn weder tragen solche Gegenstände zur Verschönerung des Zuhauses bei, noch fördern die vielen optischen Reize das Entspannungsgefühl in den eigenen Wänden.


Einrichtungs-Tipp 3: Farbthema/Farbkonzept


Entscheidend für das Wohlgefühl im eigenen Zuhause sind Farben. Deshalb sollten sie als prägendes Gestaltungsmittel auch im Eigenheim sinnvoll und einheitlich eingesetzt werden.

Wichtig: Je intensiver die Farbe, desto größer der Effekt. Achten Sie auch auf Trendfarben für die Wände.

Heißt: Je kleiner der Raum, desto dezenter sollte der Farbton ausfallen. Sonst erschlägt es den Betrachter schnell.

Auch müssen nicht alle Wände eines Zimmers gestrichen werden. Es reicht, wenn nur eine Seite farbig angestrichen wird oder ein Teil einer Wand optisch mit einem Muster versehen wird. Die Farben sollten zueinander passen und auch noch nach einigen Jahren gefallen. Deshalb lieber vom persönlichen Empfinden als von Trends leiten lassen!


Einrichtungs-Tipp 4: Lichtquellen und Bilder


Für das optimale Wohlgefühl Zuhause sorgen letztlich auch die gewählten Lichtquellen und ausgesuchten Bilder. Hier gilt: Indirekte Beleuchtung verleiht einem Raum eher ein warmes Ambiente, direkte Beleuchtung sorgt für gute Sicht dort, wo sie vonnöten ist, etwa in der Küche. Bilder sollten unbedingt an die Wand. Ob Städte oder Naturelemente darauf zu sehen sind, ist natürlich Geschmackssache, aber nur Bilder bringen die gewisse persönliche Note in ein Zuhause und verraten viel über seine Bewohner.


Einrichtungs-Tipp 5: Großzügige Zeitplanung


Für ein schönes Zuhause muss Zeit investiert werden. Erst wenn ein klarer Stil, eine geschmackvolle Farbgebung und eine Auswahl an besonderen Möbeln und Details erkennbar sind, kann das Zuhause zum persönlich schönsten Ort der Welt werden.
Egal, wie geplant wird, in der Regel dauert es länger. Planen Sie die Gestaltung der eigenen 4 Wände und schlagen Sie provisorisch etwa 50% nochmal oben rauf. Dann entspricht es erfahrungsgemäß eher dem tatsächlichen Zeitaufwand.