Heimwerker - Sicherheitsrisiko durch mangelhafte Arbeitsausrüstung


Während es auf kommerziellen Großbaustellen allein schon aufgrund von geltenden Arbeitsschutzbestimmungen so etwas wie einen Dresscode gibt, geben private Baustellen von ambitionierten Heimwerkern ein eher uneinheitliches Bild ab. Bei den meisten Hobbyhandwerkern besteht die Arbeitskleidung aus einer alten zerschlissenen Hose, einem zu großen T-Shirt und einem Paar ausgelatschter Turnschuhe. Nicht schön, aber ausreichend für das Herumwerkeln in Eigenregie, sollte man meinen.

Wirklich zweckmäßig ist das dann aber doch nicht, denn selbst auf der eigenen Baustelle sollten in Sachen Bekleidung einige Sicherheitsstandards festgelegt und eingehalten werden. Ansonsten ist das Risiko für einen Unfall unnötig hoch.



Sicherheit geht vor, besonders auf der Baustelle


Die häufigsten Unfallursachen im Haushalt und damit auch beim Heimwerken sind Verletzungen mit scharfen Gegenständen, Zusammenstöße, Stürze und Fremdkörper. Offene Wunden, Prellungen oder gar Brüche können die Folge sein. Bei Heimwerkern besonders oft ungeschützt und deshalb einem erhöhten Unfallrisiko ausgesetzt: die Hände und Finger. Heimwerken ist für viele ein geliebtes Hobby und nicht der Beruf, was aber nicht bedeuten sollte, dass der Punkt Sicherheit nachlässig behandelt werden sollte. Ganz im Gegenteil. Auf die entsprechende Arbeitskleidung und Schutzausrüstung sollte beim Hausbau in Eigenregie deshalb nicht verzichtet werden. 



Die Standardausrüstung


Auch für Hobbyhandwerker gibt es eine Art Standardausrüstung in Sachen Arbeitsbekleidung. Die notwendige Ausrüstung bekommt man im Fachhandel und online z. B. bei  engelbert-strauss.de. Dazu gehören etwa gute Arbeitshandschuhe. Die sollten gut sitzen und bei Bewegungen nicht verrutschen. Die Passform ist nicht nur für das haptische Gefühl bei der Benutzung und dem Heimwerken wichtig, die Fähigkeit präzise mit ihm zu arbeiten vermindert das Verletzungsrisiko. Für Arbeiten mit Holz und Metall ist eine einfache Schutzbrille erforderlich, die die Augen vor Spänen und fliegenden Funken bewahrt. Wer auf der hauseigenen Baustelle mit schwerem Gerät und Balken hantiert, sind zudem Sicherheitsschuhe ans Herz gelegt. Durch ihre Verstärkung im vorderen Fußbereich sind die Zehen besser geschützt, sollte ein spitzer oder schwerer Gegenstand auf sie fallen. Beim Arbeiten mit Lacken und anderen Chemikalien (und sei es nur der Rasendünger aus dem Baumarkt), sollte unbedingt ein Atemschutz getragen werden. Die Atemwege können durch das Einatmen gesundheitsschädlicher Dämpfe und auch Staub in Mitleidenschaft gezogen werden. Deshalb: Atemschutz auf, auch wenn in der Werkstatt hochsommerliche Temperaturen herrschen.



Die Arbeitsklamotte muss passen


In Sachen Bekleidung muss der gemeine Heimwerker nicht auf die Arbeitsbekleidung der Profis zurückgreifen, wenn er nicht unbedingt will. Trotzdem gilt es auch beim Hausbau in der Freizeit auf passende Kleidung zu achten. Zu große Hosen und Pullover mit zu langen Ärmeln bergen, so lächerlich es auch klingen mag, ein erhöhtes Sicherheitsrisiko in sich. Über den Hosensaum kann man stolpern, zu lange Ärmel können sich in Geräten verfangen – und schon ist das Unglück passiert. Wichtig bei der Kleiderwahl auf der Baustelle ist außerdem, dass die Klamotten aus strapazierfähigen Materialien bestehen, die Stößen und Kratzern problemlos aushalten und natürlich schmutzig werden können. Denn wo gehobelt wird, da fallen Späne – und Staub wirbelt auf. Praktisch sind außerdem Hosen und Hemden mit großzügigen Taschen, in denen Werkzeug herumgetragen werden kann. Schließlich gibt es auf einer Baustelle wenig was nerviger ist, als dass das gerade benötigte Werkzeug nicht aufzufinden ist. Mit Taschen am Hosenbein hat der gut organisierte Heimwerker Zollstock, Zange und Co. immer anbei.