Dezentrale Lüftungsgeräte lassen sich im Altbau einfach nachrüsten

Wer seinen Altbau energetisch saniert, verhindert Wärmeverluste über die Fassade und senkt somit die Heizkosten. Allerdings führt eine dichte Gebäudehülle auch dazu, dass der natürliche Luftaustausch weitestgehend unterbunden wird. Aus gutem Grund schreibt der Gesetzgeber daher für Sanierungsmaßnahmen ebenso wie für jeden Neubau ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 vor. "Diese Norm besagt, dass der notwendige Luftwechsel zum Feuchteschutz dauerhaft und nutzerunabhängig sichergestellt sein muss", erläutert Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Wenn die Lüftung bei einer Modernisierung vernachlässigt werde, könne das leicht zu einer gesundheitlichen Belastung der Bewohner durch verbrauchte Luft und Schimmel sowie zu Schäden an der Bausubstanz führen.


Für energetische Sanierungen gut geeignet


Eine kontrollierte, zentrale Lüftung ist daher das Mittel der Wahl, um ein gesundes Raumklima zu erzielen - gerade im Altbau gestaltet sich die Nachrüstung allerdings meist aufwändig und kostenintensiv. Bereits der Einbau des Luftverteilungssystems wird zu einer Herausforderung. Die Alternative sind dezentrale Lüftungsgeräte, die sich deutlich einfacher nachrüsten lassen. Der Frischluft-Wärmetauscher von Marley etwa kann durch eine Kernbohrung in der Außenwand und die Verlegung einer elektrischen Zuleitung installiert werden. Dadurch eignet sich das Lüftungsgerät hervorragend für energetische Sanierungen. Die Innenräume weisen stets gesunde Frischluft auf, ohne dass die Bewohner überhaupt ans Lüften denken müssen. Zur einfachen Montage kommt als weiterer Vorteil die Steuerung über eine komfortable Funkfernbedienung hinzu. Unter www.waermetauscher.info gibt es mehr Informationen und eine Händlerliste.


Raumwärme geht nicht verloren


Auch an die energetische Bilanz des Hauses ist gedacht: Der integrierte Wärmetauscher verhindert, dass beim Luftaustausch die Raumwärme entweicht. Stattdessen speichert ein Keramikelement die Wärme der Abluft und erwärmt damit die einströmende kalte Frischluft. Auf diese Weise wird eine Wärmerückgewinnung von bis zu 85 Prozent erreicht. Und da zu hohe Luftfeuchtigkeit einfach abgeführt wird, ist das Gebäude auch vor Schimmelbildung geschützt.



Einzellösung oder Dialogbetrieb


 Das dezentrale Lüftungsgerät von Marley lässt sich auf zweierlei Art betreiben: im Einzel- oder im sogenannten Dialog-Betrieb. Bei der Einzelfunktion wird warme, verbrauchte Luft automatisch aus dem jeweiligen Raum nach außen befördert. Alle 70 Sekunden wechselt das Gerät die Förderrichtung, so dass Frischluft nachströmen und von der im Keramikelement gespeicherten Wärme erwärmt werden kann. Im Dialog-Betrieb sorgt ein Lüftungsgerät für frische Zuluft, während das zweite Lüftungsgerät zur gleichen Zeit verbrauchte Luft nach draußen abführt. Auch hier ändern die Ventilatoren nach 70 Sekunden ihre Förderrichtung. Die Abstimmung der Geräte untereinander erfolgt automatisch per Funk. Mehr Informationen gibt es unter www.waermetauscher.info.




Foto: djd/Marley Deutschland