Kompakte Alternative zur Gasheizung

Fossile Brennstoffe wie Öl und Gas sind endlich, belasten das Klima mit Kohlendioxid-Emissionen und werden trotz des Preiseinbruchs 2015 teuer bleiben. Dabei gibt es mit der Wärmepumpe längst Alternativen zur Brennertechnik, sowohl im Neubau als auch bei einer Heizungsmodernisierung. Am einfachsten lassen sich beispielsweise Luft/Wasser-Wärmepumpen als Ersatz für alte Öl-oder Gasbrenner einsetzen. 

Kompakte Luft/Wasser-Wärmepumpe erspart den Technikraum


Anders als Erd- oder Grundwasser-Wärmepumpen benötigen diese Wärmepumpen keine aufwändigen Tiefbohrungen oder Flachkollektoren, die etwa in einem eingewachsenen Garten nur mit hohem Aufwand zu verlegen sind. Stattdessen nutzen sie über ein Gebläse die Energie der Luft im Freien. Der Wärmepumpen-Prozess hebt sie auf ein Temperaturniveau, das sich im Haus für die Heizung oder die Warmwasserbereitstellung nutzen lässt.

Für eine Sanierung gut geeignet sind Kompaktgeräte zur Außenaufstellung wie die "NDA Nano" von Neura, bei der alle Wärmepumpen-Komponenten im Außenteil untergebracht sind. Für die kompakte Außeneinheit muss nur ein kleines Stückchen Gartenfläche geopfert werden, während im Haus selbst kein Technikraum mehr nötig ist. Der Heizungskeller kann also nach der Modernisierung beispielsweise in einen Hobbyraum umgewandelt werden. Alle Informationen gibt es unter www.neura.de.

Mit Umweltenergie klimaneutral heizen


Weil Strom in der Wärmepumpe nicht direkt zur Wärmeerzeugung eingesetzt wird, stammt nur rund ein Viertel der am Ende erzeugten Energie aus der Steckdose, der Rest aus der Luft. Kommt der Strom aus erneuerbaren Energien, etwa Wind- und Wasserkraft oder Sonnenenergie, dann ist die Wärmepumpe konsequent klimaneutral und "grün". Wenn das Haus eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach besitzt, kann der selbst erzeugte Strom zu großen Teilen selbst genutzt werden. Der Eigenverbrauch über die Wärmepumpe ist dabei unterm Strich deutlich lukrativer als die Einspeisung ins Netz, für die es nur eine staatlich festgelegte Vergütung gibt.


Foto: djd/Neura AG