Dauerhaft guter Schallschutz ist unverzichtbar

In einer immer hektischeren Welt sollten die eigenen vier Wände möglichst eine Oase der Ruhe und Entspannung sein. "Beim Bau und der Modernisierung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern spielen deshalb die Auswahl der Baumaterialien und die Beschaffenheit sowie die Qualität der Systeme eine immer wichtigere Rolle", meint Bauen-Wohnen-Experte Martin Schmidt vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale. 

In der Hausentwässerungstechnik beispielsweise setzen Fachplaner in Deutschland beim Bau und der Modernisierung von öffentlichen Objekten und Bürohäusern überwiegend auf gusseiserne Entwässerungssysteme mit dem RAL-Gütezeichen. Der Grund: Diese nachhaltigen Systeme sind im Brandschutz mit der Klassifizierung "nicht brennbar" eingestuft und bieten zudem einen überzeugenden Schallschutz. Denn wenn Abwasser von Toiletten, Duschen, Badewannen, Waschbecken und Dachterrassen laut durch die Wände rauscht, werden diese Geräusche von den Mitmenschen als extrem störend empfunden. Einmal in die Wände eingebaut, können Planungsfehler bei der Materialwahl nur mit hohem Aufwand später berichtigt werden. 

Kunststoff- und Plastikrohrsysteme haben ein geringes Flächengewicht. Ihre Schallschutzeigenschaften sind überschaubar. Rohre müssen aufwändig mit Dämmmaterialien geschützt werden, damit der Schallpegel nicht aus dem Ruder läuft. Ganz anderes verhalten sich gusseiserne Abflussrohrsysteme mit dem RAL-Gütezeichen. Sie besitzen ein hohes Flächengewicht und bieten hervorragenden Schallschutz. Mit passenden Befestigungsschellen entsteht bei einem Abwasser-Volumenstrom von vier Litern pro Sekunde im Nachbarraum ein Geräusch, das unter 20 db(A) liegt.