Tapeten im neuen Haus – darauf sollten Sie achten

Das neue Traumhaus ist fertig und soll nun schnell wohnlich werden. Besonders die Wände brauchen eine Bekleidung, die ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. Tapeten sind dafür genau richtig, denn mit Farben und Mustern lassen sie sich perfekt auf die Wohnträume abstimmen. Bei einem neu gebauten Haus gibt es allerdings einiges zu beachten, damit Sie lange Freude an der Wandgestaltung haben. Der Untergrund muss gut vorbereitet und auf die Tapeten abgestimmt sein.


Tapeten oder nicht Tapeten – das ist hier die Frage


Gerade bei einem neu gebauten Haus stellt man sich die Frage, ob Tapeten die richtige Wandbekleidung sind. Das ist vor allem abhängig vom Untergrund. Viele Materialien ermöglichen es heute, gleich nach dem Hausbau die Tapeten anzubringen. So sind Gipsputz und Trockenbauplatten der perfekte Untergrund. Aber selbst wenn Sie die Wände mit Putz veredelt haben, müssen Sie nicht auf Tapeten verzichten. Entscheidend ist die Putzart und -struktur. Der optimale Untergrund für Tapeten ist glatt, sauber, trocken, neutral, saugfähig und gleichmäßig hell. Die wenigsten Untergründe können all diese Ansprüche ohne Vorbereitung erfüllen. Mit ein paar kleinen Arbeiten können Sie aber den Untergrund fit machen. Dann halten jegliche Tapeten, die Sie zum Beispiel beu decowunder-tapeten.de erhalten können, für lange Zeit.


Trockenbau und Gipsputz sind fast perfekte Tapetenuntergründe


Haben Sie sich für Trockenbau oder einen Gipsputz entschieden, haben Sie fast perfekte Untergründe für Tapeten. Gipsputz braucht nur noch mit einem Tiefengrund gestrichen werden, damit der Untergrund zwar saugfähig, aber nicht zu saugfähig ist. Außerdem sorgt der Anstrich für eine gute Oberflächenfestigkeit. Etwas mehr Aufwand erfordern die Trockenbauplatte. Der Untergrund sollte gut gespachtelt werden, damit die Fläche gleichmäßig glatt ist. Dann wird eine Mischung aus Tiefengrund und weißer Farbe aufgetragen. Der Tiefengrund sorgt für eine geringere Saugfähigkeit und eine Trennschicht fürs spätere Abtapezieren. Die weiße Farbe bringt den gleichmäßig hellen Untergrund, der vor allem für Vliestapeten so wichtig ist.


Tapetenuntergrund Putz – auf die Struktur kommt es an


Putz ist nicht gleich Putz. Putze unterscheiden sich nicht nur in der Zusammenstellung, sondern auch in der Struktur. Sehr große Strukturen eignen sich eher nicht zum Tapezieren. Hier wäre es notwendig, die Wände zu spachteln. In jedem Fall muss der Putz auch gut durchgetrocknet sein, bevor Sie die Tapeten darauf bringen. Bei klassischen, mineralischen Putzen müssen Sie eine Trockenzeit von bis zu 6 Wochen einplanen. Deshalb ist es meist günstig, die Wände bei einem Neubau frühzeitig mit einem Putz zu versehen. So hat dieser noch ausreichend Zeit zum Trocknen, während noch andere Arbeiten im Haus zu erledigen sind.


Darauf sollten Sie beim Tapezieren von Putz achten


Eigentlich lassen sich nur sehr einfache Putze, möglichst glatte Putzarten tapezieren. Strukturputze sollten geglättet werden, da die Strukturen durch die Tapeten drücken. In den meisten Neubauten werden einfache Putzarten aufgebracht, die Sie mühelos mit Tapeten überkleben können. Auch hier ist eine kleine Vorbereitung notwendig. Nach der einzuhaltenden Trockenzeit von mindestens 6 Wochen sollten Sie den Putz mit einem Tiefengrund überstreichen. Der Tiefengrund nimmt dem Putz etwas sie Saugfähigkeit und verfestigt die Oberfläche. Bei vielen Putzen entstehen schon nach der Trockenzeit von 6 Wochen die ersten Risse. Das ist normal und eine Folge des Trocknens. Bei der Verwendung von Vliestapeten brauchen Sie die feinen Haarrisse nicht verspachteln, da diese dimensionsstabil sind und die Risse mühelos überdecken. Bei neu geputzten Wänden brauchen Sie sich über den farblich einheitlichen Untergrund keine Gedanken zu machen, da das helle Grau des Putzes völlig ausreicht.


Wenn es schwierig wird


Neuer Putz kann durchaus etwas schwierig zu Tapezieren sein. Die Putze sind oft zu saugfähig. In manchen Fällen ist selbst der Tiefengrund unzureichend. Das liegt an der Zusammenstellung des Putzes. Begehen Sie jetzt nicht den Fehler, mehrere Schichten Tiefengrund aufzutragen. Damit schließen Sie die Oberfläche, was ein Tapezieren noch mehr erschwert. Günstig ist es, beim ersten Tapezieren im neuen Haus leichte Tapeten zu verwenden. Eine andere Möglichkeit ist die Makulaturtapete, ein dünnes, holzhaltiges Papier, das leicht auf jede Art von Untergrund aufzubringen ist. Das hat zwar den Nachteil, dass Sie zwei Mal Tapete an die Wand bringen müssen, sichert Ihnen aber ein tolles Tapezierbild. Wenn die Makulaturtapete getrocknet ist, können Sie mühelos Ihre Traumtapete darauf tapezieren. Achten Sie darauf, dass die zweite Tapete versetzt geklebt wird.