Die Hausbesitzerhaftpflicht-Versicherung – gerade für Vermieter interessant

Das, was Eigentümer von selbst bewohnten Wohnungen oder Häusern unter der Bezeichnung private Haftpflichtversicherung kennen, wird von der Versicherungswirtschaft in vergleichbarer Form als Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung angeboten. Diese Versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben, sofern wenigstens Teile einer Immobilie nicht vom Eigentümer selbst genutzt werden. Daher wendet sie sich insbesondere an Grundstücks- und Hauseigentümer, die ihre Immobilie verpachten oder vermieten.

Darum ist diese Versicherung gerade für Vermieter so wichtig


Die Grund- und Hausbesitzerhaftpflicht springt immer dann ein, wenn es zu Schäden kommt, die von einer versicherten Immobilie ausgehen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn jemand auf dem nicht vom Schnee geräumten Fußweg an der Grundstücksgrenze ausrutscht und sich verletzt oder ein Passant bei einem Sturm von einem herabfallenden Ast getroffen wird, der von einem Baum auf dem versicherten Grundstück herabgefallen ist. In zahlreichen Fällen kommen zu den Behandlungskosten auch noch Schmerzensgelder oder Renten hinzu.

Wo ist der Unterschied zu einer privaten Haftpflichtversicherung?


Private Haftpflichtversicherungen decken nur diejenigen Schäden ab, die durch die selbst genutzte Immobilie verursacht werden. Schon, wenn Hauseigentümer z. B. eines ihrer Zimmer an Studenten oder Monteure vermieten, ist der Versicherungsschutz durch eine private Haftpflichtversicherung gefährdet. 
Eigentümergemeinschaften müssen sich ebenfalls um den Abschluss einer Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht-Versicherung kümmern. In ihrem Fall muss sie das Gemeinschafseigentum, also z. B. Gemeinschaftskeller, Dächer sowie die Außenanlagen, abdecken. In der Regel übernimmt der Verwalter die Aufgabe, die passende Versicherung für die Eigentümergemeinschaft abzuschließen.

Wie hoch sollte der Versicherungsschutz sein?


Wegen der oben beschriebenen finanziellen Risiken sollte die Devise gelten „Nicht kleckern, sondern klotzen!“. Fachleute empfehlen daher Versicherungssummen von mindestens drei Millionen Euro für Eigentümergemeinschaften, auch fünf oder zehn Millionen Euro sind hier nicht unüblich.
Für kleinere Gebäude mit zwei Wohneinheiten genügt eine Versicherungssumme von zwei Millionen Euro.

Wie viel kostet die Versicherungsprämie?


Mit Selbstbeteiligungen sind bei diesem Versicherungstyp keine nennenswerten Einsparungen zu erzielen, deshalb kann darauf verzichtet werden. Maßgeblich ist der sog. Bruttojahresmiet- oder –pachtwert, also die Höhe der mit der Immobilie innerhalb eines Jahres erzielten Einnahmen. Manche Versicherungen bestimmen die Prämienhöhe auch an der Zahl der Wohneinheiten. Grundsätzlich sollte mit Beiträgen zwischen 40 und 80 Euro pro Jahr gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf www.billige-haftpflichtversicherung24.de

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