Begehbaren Kleiderschrank selbst bauen

Wussten Sie, dass Heimwerken sexy macht? Männer, die zuhause selbst Hand anlegen, wirken auf Frauen attraktiv:  Das handwerkliche Geschick steht einer aktuellen Umfrage der Dating-Plattform Elitepartner zufolge bei rund 72 Prozent der befragten Damen ganz oben auf der Liste der anziehenden Eigenschaften. Bei der nächsten Renovierung dürfen die Herren also gern selbst zum Werkzeug greifen.

Ein Projekt, das bei vielen Frauen gut ankommt, ist ein begehbarer Kleiderschrank. Der kann auch ohne großes Budget in Eigenregie realisiert werden. Alles, was man dafür benötigt, sind ein flexibles Stauraumsystem und die passenden Schiebetüren.


Aufbewahrungsmöglichkeiten einfach aufhängen


Im Internet gibt es praktische Planungshilfen für die Teilebestellung. Auf www.elfa.com beispielsweise kann man per Online-Konfigurator bereits im Voraus alle gewünschten Elemente unter der Rubrik "Begehbarer Kleiderschrank" zusammenstellen.
Nach Lieferung ist der Aufbau des Systems kein Hexenwerk. Ein sogenanntes Wandsystem beispielsweise kommt mit nur zwei Bohrlöchern für eine horizontale Tragleiste aus. Diese wird fest an die Wand geschraubt. Hat das Zimmer Schrägen, befestigt man einfach mehrere Leisten in Spalten. Daran klickt der Heimwerker anschießend vertikale Hängeschienen an, in denen einzelne Elemente wie Gitterkörbe oder Regalböden ihren Platz finden. Spezielle Module wie Kleiderbügel- und Gürtelhalter, Schuhablagen oder ausziehbare Stoffkörbe bieten zusätzlichen Stauraum.  Elfa etwa bietet seine Ordnungssysteme in verschiedenen Designs an, beispielsweise mit der Linie "Décor" aus Echtholz in den Farben Birke Natur, Birke Walnuss und Weiß.


Verschiedene Module miteinander kombinieren


Auch ganz niedrige Zimmerecken können noch als Stauraum genutzt werden: Ein sogenanntes Freestanding-System entsteht durch die Steckverbindung von verschiedenen Ständern und Körben auf dem Fußboden und ist eine gute Ergänzung zu den Hängeschienen. Bohren ist dabei nicht notwendig. Bei einem Umzug oder einer erneuten Veränderungen der wohnlichen Gegebenheiten können die einzelnen Komponenten beider vorgestellter Stauraumsysteme dank Klick-Technik ganz einfach ausgetauscht oder ergänzt werden. Der Vorteil eines flexiblen Ordnungssystems im Gegensatz zum festen, geschlossenen Kleiderschrank ist seine Luftdurchlässigkeit. "Solch ein begehbarer Bereich bietet viel Platz, Körbe und Gitterböden lassen die Kleidung atmen und sind auch für Schuhe und Taschen eine gute Wahl", sagt Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.


Die passenden Türen


Ein komplett abgetrennter Raum für den neuen Kleiderschrank entsteht, indem man Schiebetüren vor das Ordnungssystem einzieht. Diese sind ebenfalls individuell planbar und passen sich durch verschiedene Looks an den Stil der Hausbewohner an. So kann man die Füllung beispielsweise mit Dekorfolie, Echtholzfurnier oder auch mit Glas, Plexiglas oder Spiegelfolie gestalten.

Foto: djd/www.elfa.com