Pelletheizung und Fördermittel für deren Einbau

Pelletheizungen sind immer beliebter, heizt man doch umweltschonend mit der Pelletheizung. Der Einbau und Kauf der Pelletheizung kann dabei staatlich gefördert werden. 
Die Förderung erhält aber nur der Besitzer, der den Antrag zur Förderung fristgerecht und mit den erforderlichen Unterlagen vollständig einreicht. 

Der Förderantrag für die Pelletheizung

Die Förderung für die eigene Pelletheizung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Um die Förderung in Anspruch nehmen zu können müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein. Zudem sind Fristen zur Antragstellung einzuhalten. Die Fördermittel können durch weitere Landesprogramme oftmals noch aufgestockt werden. Hier sollte man sich gegeben falls über Möglichkeiten der Landesförderung für den Einbau einer Pelletheizung informieren. 
Von der BAFA wird nur der Austausch einer Heizungsanlage gefördert. Dabei werden nur der Austausch von Heizungen gefördert, die bereits vor 2009 gebaut oder für Gebäude für die der Bauantrag vor dem 1. Januar 2009 vorlag. 
Bei einem Neubau greift jedoch die Innovationsförderung, welche ebenfalls bei der BAFA beantragt werden kann. 

Wann ist die Pelletheizung förderfähig?

Damit man die Förderung für die Pelletheizung bekommt, müssen einige Anforderungen erfüllt werden. Hat ein Pelletofen beispielweise nur eine Warmluftfunktion zu erfüllen, wird dieser nicht gefördert. Anders verhält es sich, wenn der Pelletofen an den Heizungskreislauf angeschlossen ist. Hier beträgt die Förderung bei kleineren Pelletheizungen bis zu 1.400 Euro. Bei einer Leistung von mehr als 38,8 Kilowatt werden sogar mit bis zu 3.600 Euro gefördert. 
Die BAFA fördert den Pellets Kessel mit einer maximalen Leistung von 66,6 Kilowatt mit einer Basisförderung von maximal 2.400 Euro. Pellets Kessel mit einer höheren Leistung von maximal 100 Kilowatt werden mit einem Höchstbetrag von 3.600 Euro gefördert. 
Weitere Förderungen kann man für eine Pelletheizung mit einem Pufferspeicher beantragen. Auch hier beträgt die Maximalförderung 3.600 Euro. 

Diese Unterlagen sind für die Förderung erforderlich

Damit man als Bauherr die Förderung für die Pelletheizung bekommt, sind bestimmte Dokumente zu bestimmten Fristen einzureichen. Die Förderung durch die BAFA wird nur dann bewilligt, wenn die Rechnung für den Aufbau der Pelletheizung, ein Nachweis zur Abgleichung der hydraulischen Abgleichung der Heizungsanlage, sowie eine sogenannte Fachunternehmererklärung beigefügt ist. 
Sind diese Unterlagen vollständig steht der Förderung durch die BAFA nichts mehr im Wege.