Staatliche Förderung von Öko-Heizungen soll steigen

Wie jetzt bekannt wurde, möchte die Bundesregierung die staatliche Förderung für Öko-Heizungen drastisch erhöhen.
Damit möchte man dem eigenen Konzept entgegen kommen, wonach erneuerbare Energien und deren Nutzung noch besser gefördert werden sollen. 

Die Ziele der Regierung dürften jedem klar sein.

Man möchte den Anteil der erneuerbaren Energien bei den Heizsystemen in Privathaushalten von heute 10 Prozent auf circa 14 Prozent im Jahr 2020 ausbauen. Dazu wurde jetzt die staatliche Förderung für Solarthermie-Heizanlagen sowie für Pellets-Heizungen angehoben.
Während es bisher bei der Solarthermie-Heizungsanlage und bei der Pellets-Heizungsanlage eine staatliche Förderung von bisher 3.600 Euro gab, soll diese nun unterschiedlich angehoben werden. 

Vorgesehen sind  nach unseren Informationen, folgende Zuschüsse:
  • Solarthermie-Heizung:  5.600 Euro
  • Pellets-Heizungssysteme 8.000 Euro. 
Dies schafft für die Umrüstung und die Neuanschaffung dieser Heizungsanlagen zusätzliche Anreize, sich dem Thema erneuerbare Energien zu widmen.

Leider wurde im gleichen Atemzug die Förderung von Erdwärme gesenkt. So werden diese Anlagen nicht mehr mit bis zu 11.800 Euro gefördert, sondern der Bauherr kann nun nur noch maximal 10.000 Euro an staatlicher Förderung bekommen. 

Was ist zu tun, damit man als Bauherr die staatliche Förderung bekommen kann?
Um die staatliche Förderung bekommen zu können, muss natürlich ein entsprechendes Heizsystem installiert werden. Je nach Ausführung fällt die staatliche Förderung dementsprechend unterschiedlich aus. Bevor man sich für ein Heizsystem entscheidet, sollte man sich durch einen Experten entsprechend beraten lassen, welches Heizungssystem am effektivsten im eigenen Haus eingesetzt werden kann. Gleichzeitig sollten auch Alternativen aufgezeigt werden. 

Sobald man sich für ein Heizsystem entscheiden hat, wird das neue Heizsystem in das Haus eingebaut. Die staatliche Förderung, die es im Übrigen von der Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gibt, kann dann direkt vom Bauherrn beantragt werden. Diesen Schritt kann aber auch ein Energieberater übernehmen.