Barrierefreies Bauen

Die Gesellschaft wird immer älter und aktuell weist der demografische Wandel auch keine rückläufige Bewegung auf. In vielen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens sind daher mittelfristig diverse Änderungen notwendig, um Menschen das Leben zu erleichtern, Barrieren abzubauen und keine neuen Hindernisse zu schaffen. Dies betrifft vor allem den Wohnbereich. Nicht jeder, der alt wird, möchte in einem Heim untergebracht werden. Da Barrierefreiheit im Alter immer wichtiger wird, sollte dieser Aspekt schon in jungen Jahren bedacht werden. So lohnt es sich beispielsweise, schon beim Hausbau über das Thema barrierefreies Bauen nachzudenken.
Barrierefreies Bauen ist jedoch immer mit hohen Investitionskosten verbunden. Um diese geringer zu halten, haben Bauherren die Möglichkeit, auf finanzielle Fördermittel vom Staat zurückzugreifen. 

Staatliche Leistungen und Förderprogramme im Überblick

Egal, ob Neubau oder Umbau, wenn es sich um alters- oder behindertengerechtes Bauen handelt, können diese Förderungen und staatliche Leistungen von jedem in Anspruch genommen werden. 
Soll das Eigenheim zu einem barrierefreien Zuhause umgestaltet werden, so ist hier beispielsweise die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) interessant.
Das KfW 159-Förderpgroramm existiert bereits seit dem Jahre 2009. Das Darlehen der KfW zeichnet sich zum einen dadurch aus, dass es für unterschiedliche Baumaßnahmen beantragt werden kann. Es lassen sich damit sowohl einzelne Maßnahmen, etwa die Gestaltung eines barrierefreien Bades, als auch umfangreichere Umbauten im Haus realisieren. Ein weiterer Aspekt, der für dieses Förderprogramm spricht, bezieht sich auf die Zinsen. Diese sind für Bauherren nämlich vergleichsweise niedrig. 

Steuerlich lohnt sich barrierefreies Bauen ebenfalls. Kosten, die für einen barrierefreien Neu- oder Umbau entstehen, lassen sich in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen.
Ab dem 1. Januar 2015 können interessierte Bauherren zudem die Pflegeversicherung ansprechen. Für kleinere Maßnahmen, z. B. für Einbau eines Treppenlifts, erhält der Versicherte hier einen Zuschuss.

Weitere Informationen finden Sie auf www.hausbauberater.de