Hausbau – Kosten im Griff behalten

Den Traum von der eigenen Immobilie träumen viele Menschen. Nicht für alle wird dieser jedoch Realität und auch die, deren Finanzierung zunächst auf stabilen Fundamenten steht, können vielfach nicht einziehen, weil die Darlehensgelder letztendlich doch nicht ausreichten.

Der Bau eines Hauses erfordert nicht nur Muskelkraft, sondern stets auch kalkulatorisches Geschick. Selbst dann, wenn der Darlehensantrag erfolgreich durchgegangen ist, bedeutet es noch lange nicht, dass sich alle Gewerke auch bezahlen lassen. 

Das Ermitteln der tatsächlichen Kosten ist das A & O, denn nur so lässt sich gewährleisten, dass die Immobilie langfristig finanzierbar ist!

Checkliste für den Hausbau

Die meisten der angehenden Bauherren legen ihrer Bank einen Finanzierungsplan vor, in dem alle Kosten aufgeführt wurden, die das Bauvorhaben benötigt. Wie die Erfahrung jedoch immer wieder zeigt, wird hier meist die Hälfte vergessen – die Hausanschlusskosten, die Kosten für Grundbucheinträge und vieles weitere mehr.
Häuslebauern ist daher angeraten, noch vor den Finanzierungsgesprächen eine Checkliste anzufertigen, um den genauen Darlehensbetrag zu ermitteln.

Kosten für Rohbau und Innenausbau

Den größten Posten nehmen Rohbau und Innenausbau ein. Hier kommen meist viele Hunderttausend Euro zusammen. Wird ein Fertighaus errichtet, so lässt sich die Summe schnell ermitteln. Beim Massivhaus ist dies anders, denn hier sollte ein Fachmann genauestens kalkulieren, welches Material in welchem Umfang benötigt wird. Darüber hinaus fallen immer auch erhebliche Kosten für den Erdaushub an. 
Soll es ein Massivhaus sein, so empfiehlt es sich, zahlreiche Angebote einzuholen. In diesen sollte letztendlich ein Komplettbetrag für alle Bauarbeiten fixiert sein, damit der Bauherr am Ende keine böse Überraschung erlebt.

Innenausbau – Villeroy und Boch oder No-Name?

Steht der Rohbau, so geht es jetzt an die Gestaltung des Innenbereichs. Bäder müssen eingerichtet, Fliesen verlegt und Tapeten geklebt werden. Das Geld ist an diesem Punkt schon erheblich geschrumpft, sodass die meisten Bauherren jetzt den Rotstift ansetzen müssen und auch sollten. 
Gerade die Badausstattung verschlingt sehr viel Bares. Hat die Bauherrin jetzt noch Sonderwünsche, wie beispielsweise Fliesen und Sanitäranlagen von Villeroy und Boch oder Armaturen von Grohe oder Duravit, so wird für viele andere Anschaffungen erheblich weniger Geld zur Verfügung stehen. 
Auch Bodenfliesen, Wandtapeten und Farben summieren sich, wenn das gesamte Haus bestückt werden will. Last, but not least soll es meist auch eine neue Kücheneinrichtung sein, die ebenfalls mit mehreren Tausend Euro zu buche schlägt. 
An diesem Punkt müssen einige Bauherren schon nachfinanzieren. Allerdings ist das nicht immer möglich. Wurde von Beginn an äußerst knapp kalkuliert, weil beispielsweise ein entsprechendes Einkommen fehlte, so wird sich die eine oder andere Bank jetzt weigern, noch mehr Gelder herauszugeben.

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Baunebenkosten

Auch die Baunebenkosten verschlingen riesige Summen. So müssen beispielsweise Notare und Architekten bezahlt werden. Dazu kommen die Kosten für Grunderwerb, für Anschlüsse von Strom, Gas und Wasser, eventuell für Erschließung (in Neubaugebieten) und für Schornsteinfeger.


Wer sein Bauvorhaben gut plant und alle Kosten nicht zu niedrig ansetzt, der kann gut gewappnet in die ersten Finanzierungsgespräche gehen. Die Bank wird schnell merken, ob der Antragsteller ein Luftschloss bauen möchte, oder ob es ein von Anfang bis Ende gut durchdachtes Konzept gibt.