Niedrige Bauzinsen - Fallstricke für Bauinteressenten

Dank den sensationell niedrigen Hypothekenzinsen scheint eine Baufinanzierung sehr einfach zu sein. 

Doch hinter diesen billigen Krediten verstecken sich auch Fallstricke.
  1. Die Niedrigzinsen gelten nicht für jeden: Viele Banken werben zwar mit Zinssätzen von um die 1 Prozent, jedoch kommt leider nicht jeder in diesen Genuss: Bei jeder Vergabe wird genau geprüft, wer solvent ist und wie viel Eigenkapital vorliegt. Häufig liegt der geforderte Eigenkapitalanteil bei 25 %. Wer weniger Eigenkapital hat, muss auch mehr zahlen.
    Siehe auch Immobiliendarlehen und Eigenkapital

  2. Die besten Zinsen werden oft nur für eine Laufzeit von 5 Jahren angeboten. Wenn es aber Änderungen auf dem Markt gibt und der Kredit läuft aus, werden deutlich höhere Zinsen fällig. Diese kurze Laufzeit könnte manchen Hausbesitzer in enorme Zahlungsschwierigkeiten bringen. Eine Laufzeit von mindestens 10 Jahren ist die vernünftigere Alternative, auch wenn die Zinsen dadurch höher ausfallen.

  3. Mit jedem Jahr steigt bei den hohen Zinsen der Tilgungsanteil. Infolgedessen sollte man eine hohe Tilgung von möglichst 3 oder mehr Prozent vereinbaren.

  4. Durch die günstigen Finanzierungsangebote steigen die Nachfrage und somit auch der Preis. Somit läuft man Gefahr, die gesparten Zinsen durch einen erhöhten Immobilienpreis wieder einzubüßen.

Schauen Sie also genau hin und handeln Sie nicht zu euphorisch. Die Nachfrage für gute Immobilien ist zurzeit größer als das Angebot!

Ausführliche Informationen zur Baufinanzierung: 
www.baufinanzierungsberatung.com/