Rohre vor Frost schützen

In den Wintermonaten laufen die Heizungen in der Regel auf Hochtouren. Ist es draußen bitterkalt, muss in den Wohnstuben entsprechend geheizt werden.
Viele Menschen haben jedoch Angst vor einer hohen Heizkostenabrechnung, sodass Öl und Gas gespart, die Heizung heruntergedreht wird. Grundsätzlich ist dies zwar eine gute Sache, denn die entsprechenden Ressourcen werden immer knapper. Wer jedoch am falschen Ende spart, beispielsweise indem er einzelne Räume gänzlich unbeheizt lässt, riskiert Wohnschäden.

Schimmelbildung und geplatzte Rohre

Werden Innenräume im Winter nicht ordnungsgemäß beheizt, so ist der Schimmelbefall nicht mehr weit. Kalte Luft kondensiert und setzt sich an den Wänden ab. Besonders in Schlafzimmern ist dieses Problem häufig anzutreffen. Mieter und Eigenheimbesitzer wissen oftmals jedoch gar nicht, dass sie selbst verantwortlich sind für derartige Wohnraumschäden.

Doch auch den Rohren macht ein eiskalter Winter zu schaffen. Werden Räume nicht geheizt, kann es schnell passieren, dass Rohre platzen und kostenintensive Reparaturmaßnahmen nach sich ziehen. Hier sind vor allem Wasserleitungen zu erwähnen – Bei Minusgraden gefriert das Wasser in den Rohren. Und da sich Gefrorenes ausdehnt, können Wasserrohre durch den Druck zerbersten.

Vor dem Winterurlaub Heizkörper richtig einstellen

Wer in den Wintermonaten in den Urlaub reist, der stellt die Heizung meist komplett aus. Dies ist jedoch ein großer Fehler, wie auch der TÜV-Nord immer wieder anmerkt. Zum einen können Schäden an Zu- und Ablaufrohren auftreten, zum anderen entstehen letztendlich deutlich höhere Heizkosten. Muss die Heizungsanlage nämlich total ausgekühlte Räume beheizen, so wird hier deutlich mehr Energie verbraucht, als wenn die Heizkörper während des Urlaubs nur heruntergedreht würden. 
Die meisten Heizkörper haben ein Thermostat, auf dem ein Stern zu sehen ist. Dies ist der Bereich, der dafür sorgt, dass Rohre nicht einfrieren. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der wählt zumindest diesen Einstellmodus. Noch besser ist es jedoch, wenn in den Räumen eine Temperatur von 18 Grad gehalten wird. Dadurch lassen sich zudem Heizkosten einsparen.