Nicht immer ist Wassersparen auch sinnvoll

Wasser ist ein kostbares und in vielen Ländern der Welt auch ein knappes Gut. In Deutschland haben wir zwar Wasser im Überfluss, trotzdem versuchen wir mit wassersparenden Geräten und Spülstopps das kostbare Nass nicht zu verschwenden.

Eigentlich eine gute Sache. Doch der Crux dabei ist: Unsere Wasserleitungen sind auf größere Durchflussmengen ausgelegt. Fließt zuwenig Wasser schadet das den Rohren - es entstehen Keime und Gase. Die Konsequenz dabei:
Die Leitungen müssen künstlich mit Trinkwasser gespült werden oder für viel Geld ausgebessert werden. Den Preis dafür zahlen die Verbraucher.

Mediziner warnen außerdem davor, dass auch die Qualität des Wassers darunter leidet, wenn es zu lange in der Leitung steht. Wassersparen im Haushalt macht daher nur an den Stellen wirklich Sinn, wenn es erhitzt werden muss, weil dadurch weniger Energie verbraucht wird.


Bildquelle: Uwe Digital - Pixabay.com