So überwintert Ihre Sommerdecke richtig

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger und kälter werden, müssen wir unser Bettzeug austauschen. Wer lange etwas von seiner Saison-Bettwäsche haben will, stopft die Sommerdecke aber nicht einfach in eine Plastiktüte, sondern beherzigt besser unsere Tipps:

Reinigung
Auch wenn die Sommerdecke in den nächsten Monaten keine Verwendung mehr findet, sollten Sie sie vor dem Einlagern gründlich reinigen. Schmutz und Gerüche setzen sich sonst erst richtig fest. Wichtig: Nach dem Waschen muss die Decke unbedingt richtig trocknen. Erst dann kann sie verpackt und verstaut werden. Ansonsten drohen Stockflecken und Schimmel, die sie komplett ruinieren könnte.

Luft ist das A und O 
Sobald die Bettdecke trocken ist, überwintert sie am besten in einer luftdurchlässigen Verpackung. Völlig ungeeignet sind dafür Plastiktüten oder Folien. Optimal ist dagegen zum Beispiel ein alter Bettüberzug. In luftundurchlässigen Verpackungen besteht die Gefahr, dass sich mit der Zeit Kondenswasser bildet. Und Feuchtigkeit begünstigt natürlich wieder die gefürchtete Schimmelbildung.

Trocken lagern 
Mindestens genauso wichtig wie die atmungsaktive Verpackung ist, dass Sie sich für das richtige Depot entscheiden. Decken gehören an einem trockenen Ort, der keinen großen Temperaturschwankungen unterliegt. Zudem sollten Sie Ihr Bettzeug vor dem Tageslicht schützen. Ideal wäre dafür der Kleiderschrank. Doch auch da gilt: Nehmen Sie das Bettzeug ab und zu mal aus der Verpackung, schütteln Sie es gründlich aus und lüften Sie es gut. Und auch den Schrank sollte man mehrmals in der Woche öffnen, damit die Luft zirkulieren kann.

Für alle, die sich die Lagerung größtenteils sparen wollen, gibt es als Alternative die sogenannte Vier-Jahreszeiten-Bettdecke. Diese besteht aus einer dünnen Sommerdecke und einer dickeren für die Übergänge im Frühling und Herbst. Wenn es dann richtig kalt wird, können beide Decken zu einer kuscheligen Winterdecke zusammen geknüpft werden.