Garten winterfest machen

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Der Sommer ist nun schon lange vorüber, die Tage werden immer kürzer und ungemütlicher. Jetzt machen wir es uns in den eigenen vier Wänden gemütlich.
Viele Gärtner sind der Meinung, dass der Garten bis zum 21. Oktober für den Winter aufräumt sein soll. Viel Zeit bleibt also nicht mehr. 

Um im kommenden Frühjahr gut vorbereitet in die nächste Saison starten zu können, sollte der Garten nicht vernachlässigt werden. 

Eine gute Vorbereitung und das korrekte „Winterfestmachen“ sind wichtig, damit man auch im nächsten Jahr die Zeit im Freien genießen kann.

Das Grün im Garten

Viele der Pflanzen im Garten sind nicht unbedingt winterhart, unabhängig davon, ob es sich dabei um Topf- oder Beetpflanzen handelt. Für Topf- bzw. Kübelpflanzen ist es das Beste, sie in den Innenbereich zu holen. Hierfür eignen sich kühle Stellplätze wie beispielsweise der Keller oder ein Schuppen. Pflanzen, die mehr Wärme benötigen, sind in einem Wintergarten gut aufgehoben.

Pflanzen, die zu groß für das Haus sind
, können auch im Freien überwintern, und zwar so:
Die Kübel können mit Luftpolsterfolie und Jutesäcken umwickelt und anschließend auf eine Styroporunterlage gestellt werden, die vor Bodenfrost schützt. Die Pflanze wird mit Gartenvlies umhüllt und eventuell mit Reisig abgedeckt. Das Beet und die darin befindlichen Pflanzen können entweder mit Gartenvlies oder Laub abgedeckt werden. Letzteres empfiehlt sich für diejenigen Gartenbesitzer, bei denen sowieso Laub im Garten anfällt.

Das Bunte im Garten

Kinder freuen sich zwar über den bunten Blätterwald, für den Gärtner ist es allerdings eher eine unschöne und lästige Aufgabe, den Garten vom Laub zu befreien. Da die Bäume während der Herbstmonate immer wieder Blätter verlieren, ist es ratsam, bis zum ersten kräftigen Frost zu warten, da der Großteil der Blätter zu dieser Zeit bereits abgefallen ist.

Beachtet werden sollte unbedingt die sogenannte Verkehrssicherungspflicht. Diese beinhaltet die Vorschrift, Gehwege so zu fegen, dass keine Rutschgefahr besteht. Die Kombination von Laub und Feuchtigkeit führt nämlich dazu, dass ideale Bedingungen für einen rutschigen Boden entstehen.

Um den Abfluss des Regenwassers zu ermöglichen, sollten die Regenrinnen gereinigt werden. Wer sich die Arbeit erleichtern möchte, installiert vorher Laubschutzgitter.

Grünflächen und Rasen müssen vom Laub befreit werden, damit diese „atmen“ können und im Frühjahr keine braunen und verfaulten Stellen zurückbleiben.


Die Arbeitsmaterialien im Garten

Zu einer optimalen Vorbereitung für die kalte Jahreszeit gehört das entsprechende Präparieren der Arbeitsmaterialien. Feuchtigkeit, Kälte, Schnee und Frost setzten auch dem Werkzeug und den Arbeitsgeräten zu. Gartenmöbel - egal aus welchem Material - sollten gründlich gereinigt und eventuell mit Pflegemitteln behandelt im Schuppen oder Keller aufbewahrt werden.
Arbeitsgeräte wie etwa Spaten, Harken oder Hacken können gut gereinigt auch im Freien überwintern.
Dies gilt natürlich nicht für Häcksler, Rasenmäher, Tauchpumpe und Co. Solche Gerätschaften sollten gereinigt, geschmiert und gewartet unbedingt im Schuppen oder Keller untergebracht werden
.
Wer all diese Tipps beachtet, kann sich auch im nächsten Jahr auf eine schöne Saison im Garten freuen.