Die Bodenplattendämmung sorgt im Neubau für warme Füße

Ohne Wärmeschutz geht es nicht: Wer heutzutage neu baut, der weiß, wie wichtig eine hochwertige Wärmedämmung beim Hausbau ist - alleine schon, um die gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz zu erfüllen. Während das Eindämmen der Wärme- und somit Energieverluste über Fassade und Dach selbstverständlich ist, wird hingegen häufig noch auf einen Wärmeschutz unter der Bodenplatte des Neubaus verzichtet. Allerdings: Dieses Versäumnis lässt sich später nicht mehr beheben, eine nachträgliche Dämmung ist hier nicht möglich. Ohne Wärmeschutz zum Erdreich kann jedoch ebenfalls viel Wärme verloren gehen. Deshalb sollte eine Bodenplattendämmung stets in die Bauplanung einbezogen werden: Sie sorgt buchstäblich für warme Füße im Neubau.

Einfach und sicher dämmen


Die Dämmung "von unten" erfüllt gleich mehrere Zwecke auf einmal: Sie verhindert Wärmeverluste, spart somit nachhaltig Energie und bares Geld und schützt obendrein die Bausubstanz. Dem gegenüber stehen überschaubare Kosten für den Bauherrn - erst recht, wenn er mit Eigenleistung den Aufwand reduziert. Mit dem einfach und sicher zu handhabenden Stecksystem von Jackodur Atlas kann das Verlegen kostensparend in Eigenregie erfolgen. Dämmung und Schalung der Bodenplatte des Hauses erfolgen dabei in einem Schritt, die exakt vorgefertigten Elemente aus extrudiertem Polystyrolschaum (XPS) werden auf der Baustelle einfach gemäß Verlegeplan ineinander gesteckt. Unter www.jackon-insulation.com gibt es viele weitere Informationen und unter anderem ein erklärendes Video dazu.


Stecksystem für zeitsparendes Arbeiten


Mit dem Stecksystem entsteht zunächst in kurzer Zeit ein Rahmen, der die Form der Bodenplatte vorgibt. In ihn werden dann die Dämmplatten in der Fläche eingelegt. Die seitlich eingesteckten Schalungselemente, die der Höhe der Betonplatte entsprechen, sorgen für den notwendigen seitlichen Halt. In die Schalung lässt sich anschließend der Beton für die Bodenplatte gießen. Das System ermöglicht auf diese Weise eine sichere, wärmebrückenfreie Bodenplattendämmung für alle Gebäudetypen - im Wohnbereich ebenso wie bei öffentlichen Gebäuden. Die einfache, selbsterklärende Verarbeitung vermeidet Fehler. Zugleich ist die energieeffiziente Dämmung eine wichtige Voraussetzung, um möglichst umfassende Fördermittel für das energieeffiziente Bauen beantragen zu können.


Das passende Dämmmaterial finden


Längst nicht jedes Dämmmaterial ist für jeden Zweck geeignet. So sind etwa die Anforderungen an eine Fassadendämmung ganz anders als im Bereich der Bodenplatte. Für eine wirksame Dämmung ohne Wärmebrücken "von unten" zählt etwa XPS zu den gängigen Baustoffen. Das Material ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit, druckstabil und verrottungsfrei - die passende Wahl für die Verlegung unter dem Fundament. In Form des Jackodur Atlas-Systems etwa kommt noch eine besonders einfache und zeitsparende Verlegung als weiterer Vorteil hinzu. Somit können Bauherren in Eigenleistung für eine dauerhafte und wirksame Bodenplattendämmung sorgen.

Foto: djd/Jackon Insulation


Ratgeber Recht: Tipps für Balkon- und Gartenbesitzer in der warmen Jahreszeit

Während der warmen Jahreszeit genießen die Bundesbürger ihre Freizeit am liebsten auf dem Balkon oder im eigenen Garten. Outdoor-Aktivitäten können aber auch immer dazu führen, dass sich Nachbarn davon belästigt fühlen. Was erlaubt ist und was nicht, steht oftmals im Mietvertrag oder in gesetzlichen Regelungen. Grundsätzlich sollte aber Rücksichtnahme das Motto sein: Erlaubt ist meistens, was nicht stört.



Beim Grillen Rücksicht auf die Nachbarn nehmen


Das Grillen gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in der warmen Jahreszeit. Aber darf man qualmen, was das Zeug hält? "Das Grillen auf Balkon, Terrasse oder im angemieteten Garten ist grundsätzlich erlaubt, solange es nach dem Mietvertrag oder der Hausordnung nicht verboten ist und kein Dauerzustand daraus wird", erläutert Roland-Partneranwalt Peter Sales Wagner. Jeder solle darauf achten, dass die Nachbarn nicht konstant durch herüberziehenden Rauch belästigt werden, so der Rechtsanwalt aus Overath. Eine eindeutige gesetzliche Regelung, wie oft ein Grillabend erlaubt ist, gibt es jedoch nicht: Je nach Gericht reichen die Einschränkungen von einmal im Monat mit Vorankündigung bis hin zu fünfmal im Monat. 

Nächtliche Ruhestörung sollte die Ausnahme bleiben


An lauen Abenden kann es auf dem Balkon oder im Garten später und auch schon mal lauter werden als gewohnt. Ruhestörungen sorgen schnell für Zwist mit Nachbarn. Denn grundsätzlich gilt zwischen 22.00 und 6.00 Uhr in Deutschland Nachtruhe. "Einen Verstoß müssen Nachbarn nur dann hinnehmen, wenn er die Ausnahme bleibt. Als Faustregel gilt bis zu viermal pro Jahr", so Peter Sales Wagner. Tätigkeiten wie Rasenmähen sollte man zu bestimmten Zeiten ebenfalls lieber bleiben lassen. Viele landesrechtliche Regelungen verbieten es zum Beispiel, laute Maschinen an Sonn- und Feiertagen oder während der Mittagszeit - in der Regel zwischen 12 und 15 Uhr - zu nutzen. Auch abends und an Wochenenden können strengere Einschränkungen gelten. 


Bei Umgestaltung des Balkons Vermieter informieren


Dürfen Mieter einen Balkon, der ihnen nicht gefällt, umgestalten? "Der Vermieter kann bestimmte Einschränkungen im Mietvertrag oder in der Hausordnung festlegen, etwa eine einheitliche Gestaltung der Außenfassade", so Peter Sales Wagner. Außerdem müssen Mieter bei größeren Maßnahmen das Einverständnis des Besitzers einholen, etwa wenn eine Markise angebracht werden soll. Der Vermieter kann zudem verlangen, dass alle Veränderungen beim Auszug wieder rückgängig gemacht werden. "Auf jeden Fall sollte man größere Eingriffe immer schriftlich genehmigen lassen", rät der Rechtsexperte. 


Sonnenbaden: Wenig Stoff kann viel Ärger machen


Beim Sonnenbad in der warmen Jahreszeit auf dem Balkon oder im Garten fallen mehr oder weniger viele Hüllen - aber wie weit darf man dabei eigentlich gehen? "Solange ich alle Körperteile bedecke, an denen andere Anstoß nehmen könnten, steht dem nichts entgegen", erklärt Roland-Partneranwalt Peter Sales Wagner, Rechtsanwalt in Overath. Wer hingegen eine nahtlose Bräune bevorzugt, sollte sie sich entweder an besser geschützten Orten als dem Balkon oder Garten holen oder aber einen entsprechenden Sichtschutz anbringen. Andernfalls könnte - zumindest bei schamhaften Nachbarn - schnell ein Bußgeld drohen. Mehr Rechtstipps gibt es unter www.roland-rechtsschutz.de.

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