Arbeitsplatten in der Küche: Wissenswertes um die verschiedenen Materialien

Holz, Naturstein oder Edelstahl: Küchenarbeitsplatten gibt es in den unterschiedlichsten Materialien. Die Kaufentscheidung fällt da nicht leicht. Schließlich beeinflusst die Arbeitsplatte nicht nur maßgeblich den Charakter einer Küche, sondern muss auch über Jahre hinweg großen Belastungen standhalten.



"Eine Arbeitsplatte kann perfekt auf den jeweiligen Küchenstil und die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt werden", erklärt Marko Steinmeier, Chefeinkäufer der Einkaufsgemeinschaft KüchenTreff. Jedes Material habe unterschiedliche Eigenschaften und ganz individuelle Vor- und Nachteile.

  • Holz
    Arbeitsplatten aus Holz geben der Küche einen natürlichen und wohnlichen Eindruck. Kratzer oder Dellen sind allerdings schnell sichtbar, unachtsam abgestellte Töpfe können das Holz verfärben. Das Naturmaterial sollte unbedingt mit einem Schutzlack oder einer Versiegelung auf Leinölbasis geschützt werden. Bei Bedarf kann man unansehnlich gewordenes Massivholz abschleifen.
  • Naturstein
    Arbeitsplatten aus Naturstein sind stilvoll und zeitlos. Unter den Natursteinen ist vor allem Granit beliebt, da er besonders kratz- und schnittfest ist. Naturstein-Oberflächen sind hitzebeständig, allerdings nicht vollkommen immun gegen Flüssigkeiten. Stark färbende Lebensmittel wie Rotwein können in die Poren eindringen, was zu unschönen Flecken führen kann. Um den Stein vor Feuchtigkeit zu schützen, muss er regelmäßig imprägniert werden.
  • Schichtstoff
    Besonders beliebt sind mit Kunststoff beschichtete Arbeitsplatten, die in vielen Dekoren und Farben erhältlich sind. Sie sind kostengünstig, sehr strapazierfähig und leicht mit Wasser und etwas Spülmittel zu reinigen.
  • Keramik
    Keramik-Arbeitsplatten liegen aktuell im Trend und sind in vielen Farbtönen erhältlich. Da Keramik eine glatte Oberfläche ohne offene Poren hat, ist das Material hygienisch und unempfindlich gegenüber Flüssgkeiten. Auch die direkte Zubereitung von Speisen auf der Arbeitsplatte ist kein Problem.
  • Edelstahl
    Edelstahl-Arbeitsplatten unterstreichen einen puristischen Küchenstil. Sie sind hygienisch und beständig gegenüber Hitze, Wasser und Flecken. Die porenfreie Oberfläche kann mit Seifenlauge oder Edelstahlreinigern gereinigt werden.
  • Glas
    Glas-Arbeitsplatten sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und verleihen der Küche einen edlen Charakter. Das Glas ist hitzebeständig, hygienisch und leicht zu reinigen, allerdings auch anfällig für Kratzer - Wasserflecken und Fett sind auf dem durchscheinenden Untergrund schnell zu sehen.

Akzente setzen

Arbeitsplatten sind der meist beanspruchte Bestandteil einer Küche und gleichzeitig ein wichtiges Gestaltungselement. In einer hellen Küche kann man etwa mit einer dunklen Arbeitsplatte Akzente setzen. Verschiedene Materialien und Farben können problemlos miteinander kombiniert werden. Küchenarbeitsplatten können auch so verarbeitet werden, dass sie beispielsweise als Nischenrückwand, Wangen oder auch Theke eingesetzt werden können. Rückwände aus Glas etwa sind aktuell besonders gefragt. Bei einer individuellen Beratung vor Ort wie sie etwa die KüchenTreff-Fachhändler anbieten, kann man sich über die vielen Gestaltungsmöglichkeiten informieren. Weitere Infos gibt es unter www.kuechentreff.de.


Foto: djd/KüchenTreff



Bei Ökostrom sollten Verbraucher genau hinschauen.

Die Energiewende in Deutschland ist auf einem guten Weg - der Ausbau der erneuerbaren Energien etwa im Strombereich geht voran.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes lag der Anteil der Erneuerbaren 2016 bereits bei 31,7 Prozent des Bruttostromverbrauchs, etwa 8,6 Millionen deutsche Haushalte nutzen schon Elektrizität aus regenerativer Energie.

Allerdings sollten umweltbewusste Bürger in der Fülle der Ökostrom-Angebote genau hinschauen: Denn nicht immer hält der Inhalt, was das Etikett verspricht. Siehe auch www.tarifvergleich-strom.org.

Anbieter sollten ausschließlich Ökostrom offerieren


Verbraucher sollten insbesondere darauf achten, dass der jeweilige Anbieter in allen Tarifen ausschließlich Ökostrom offeriert, dass also komplett auf Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken verzichtet wird und es auch keine Verflechtung mit der Kohle- oder Atomindustrie gibt.

Da der Begriff "Ökostrom" weder genau definiert noch gesetzlich geschützt ist, geben Empfehlungen von Umwelt- und Verbraucherverbänden einen guten Anhaltspunkt für Stromkunden.

Weitere Orientierung bieten die Gütesiegel unabhängiger Institutionen wie des TÜV. Als einer der ersten Energieanbieter in Deutschland hat beispielsweise LichtBlick das Qualitätssiegel "Wegbereiter der Energiewende" vom TÜV Süd erhalten. Die Ziele der Energiewende seien fest in der Unternehmenspolitik verankert und würden auch in der Praxis konsequent angewandt. Der Hamburger Energieversorger gewinnt seinen Strom ausschließlich aus erneuerbaren Quellen in Deutschland, Wasserkraft spielt dabei die Hauptrolle. Unter www.lichtblick.de gibt es alle weiteren Informationen.

Stromlieferung wird sauberer dargestellt, als sie ist


Andere Versorger dagegen stellen ihre Stromlieferung sauberer dar, als sie ist: Sie behaupten beispielsweise, der von ihnen gelieferte Strom enthalte einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien als der bundesweite Durchschnitt. Das ist jedoch oft nicht der Fall. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die ein Bündnis etwa aus Deutscher Umwelthilfe, Robin Wood und Greenpeace Energy vorgelegt hat. Hintergrund ist die gesetzliche Stromkennzeichnung. Sie verpflichtet Versorger dazu, in ihrem Strommix einen Pflichtanteil von bis zu 46 Prozent EEG-Strom auszuweisen. Das Problem: Dieser EEG-Strom wird nicht von den Versorgern eingekauft. Der Strommix der Versorger erscheint also umweltfreundlicher, als er tatsächlich ist.


Kriterien für Ökostromanbieter


Die Umweltschutzorganisation Robin Wood hat Kriterien für Ökostromanbieter aufgestellt, dazu zählen:
  • Es darf keine direkte Verflechtung mit einem Konzern geben, der Atom- oder Kohlekraftwerke betreibt oder mit Strom aus diesen Quellen handelt.
  • Der Anbieter bietet ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien an.
  • Der Ökostromanbieter muss bundesweit tätig sein.
Alle Kriterien erfüllte etwa der Hamburger Anbieter LichtBlick. Mehr Informationen gibt es unter www.lichtblick.de.


Foto: djd/LichtBlick AG/panthermedia